Unsere Reisen nach Senegal

Delegationsreise 2016

 

Im März starteten wir unter dem Thema "Gartenbau in Stadt und Land" wieder Richtung Senegal. Unsere Reise führte uns in das Dorf Windouthiolye nahe Mbour. Dort errichteten wir gemeinsam mit den Schulkindern einen Schulgarten. Ein Garten: nicht nur zum Lernen, sondern zur Verbesserung der Ernährungssituation der Kinder. Es hat nicht nur riesigen Spaß gemacht, sondern nun wächst auch was in der sonst recht trockenen Region. Viel gelernt haben wir auch. Gemeinsam mit unseren Partnern besuchten wir zahlreiche Gärten und Kooperativen, tauschten Erfahrungen und Wissen aus.

Diese Begegnung war nicht einfach vorzubereiten, denn nie zuvor waren soviele verschiedene Partner beteiligt. Aber es hat sich gelohnt und nun sind wir reicher an Kooperationspartnern. Dabei sind sich alle einig: Zusammen sind wir stärker!

Vereinsreise 2013

 

Im September 2013 reisten Mitglieder des Vereins für 2 Wochen nach Senegal. Neben einigen Besuchen, zum Beispiel des Village Pilote (Projekt und Wohnstätte für Straßenkinder) lag der Schwerpunkt der Reise auf einem mehrtägigen Projekt im Saloum-Delta. Auf der Insel Sipo beteiligten wir uns am "reboisement", zu deutsch Aufforstung. In Seminaren und Führungen lernten wir sehr viel über das dortige Ökosystem der Mangrovensümpfe und durften hier auch wieder mehrere Hundert Mangrovenstecklinge pflanzen. Nicht nur für uns, sondern auch unsere Partner von der AAO eine sehr informative Bildungs- und Erlebnisfahrt.

 

 

Delegationsreise 2011

 

Vom 24.09.- 16.10.2011 reiste eine Delegation nach Dakar. Die Schüler und Lehrer des OSZ Märkisch-Oderlands sowie zwei Vereinsmitglieder verbrachten drei Wochen mit den Partnern der AAO.

 

Schwerpunkt der Reise ist das Thema Umwelt:

 

Im Projekt „Set-Setal“ wurde gemeinsam mit der AAO sowie der Jugendkooperative (AJDA) im Viertel Arafat de Grand Yoff eine Kampagne zur Reinhaltung der Straßen durchgeführt. In einer gemeinsamen Aktion an der über 100 Personen teilnahmen, wurden die Straßen des Viertels von herumliegendem Müll befreit und Möglichkeiten zur langfristigen Verbesserung des Müllproblens erarbeitet. Darüber hinaus wurden Stoffbeutel mit Informationen bedruckt und verteilt. Ein Vortrag sowie ein Theaterstück wurden im Viertel  zur Sensibilsierung der Anwohner aufgeführt. Für die Jugendkooperative AJDA brachte die gemeinsame Arbeit  neue Informationen, denn einige Mitglieder nahmen auch am Rahmenprogramm teil. Sehr wichtig war aber auch, die Wahrnehmnung des Set-Setals in der Lokalbevölkerung. Viele Anwohner waren ziemlich verwundert, dass die Jugendlichen von AJDA Unterstützung aus Deutschland erhalten. Bislang wurden sie für ihre "Aufräumaktionen" eher belächelt. Der größte Erfolg, laut AJDA ist demzufolge, dass man sie endlich ernst nimmt, eine gute Voraussetzung für die weitere Arbeit.

 

Im Projekt „Campus Vert“ (grüner Campus) unterstützte die deutsche Delegation das Engagement der Studenten der Universität Dakar bei der Pflanzung von Bäumen. Diese werden mit einer Betonumrandung vor Zerstörung geschützt.

 

Um die Situation in Dakar näher kennen zu lernen wurden thematische Ausflüge zu einer Mülldeponie und der Besuch von Umweltprojekten druchgeführt. In Seminaren wurden die Müllentsorgungs- und Recyclingsysteme beider Länder diskutiert. Auch die Probleme Dakars und die Unterschiede in den "besseren" und "beanchteiligten" Viertel waren Thema. 

 

Neben den Aktivitäten des Schwerpunktthemas gab es für die Delegation auch spannende Einsichten in das Leben der Partner und das Land Senegal. Es wurden die ehemalige Sklaveninsel Gorée, mehrere Schulen, und das Ökodorf Belvedere besucht. Aufenthalte in Familien, gemeinsames Einkaufen auf Märkten und kochen ermöglichten uns den Alltag unserer Partner kennen zu lernen.

 

Highlights der Reise waren zudem ein Fusballturnier mit Kindern aus Dakar sowie eine Feier, die wir für unsere Gastgeber in Dakar anlässlich des Tags der deutschen Einheit ausrichteten.

 

 

 

 

9. Delegationsreise 2010

 

Die geplante Reise zu unserer Partnerschule nach Bignona musste leider aus sicherheitspolitischen Gründen abgesagt werden.  Erfreulicherweise wurde innerhalb weniger Wochen ein tolles Programm für Dakar entworfen, das mit Hilfe des Partnervereins AAO umgesetzt werden konnte.

 

Die Schüler und Lehrer besuchten sehr unterschiedliche Schulen –von der Schule für Straßenkinder bis hin zur Privatschule–, sie lernten Land und Leute durch diverse Ausflüge kennen.

 

In und um Dakar wurden verschiedene Initiativen besucht, in denen Probleme des Landes lokal gelöst werden. Hier stand besonders das "Müllproblem"  und die vielfältigen Ideen zum Re- bzw. Upcycling im Vordergrund.

 

 

7. Delegationsreise 2008

 

Bei der 7. Delegationsreise lagen die Schwerpunkte wieder im Bereich Umwelt. Gemeinsam mit Schülern und Lehrern der Partnerschule wurden rund 500 Mangrovenpflänzchen gesetzt. Die Mangrovensümpfe unweit Dakars sind durch Abholzung, Austernfang und Umweltverschmutzung stark bedroht. Der Beitrag der Delegation gliederte sich in das Engagement viele lokaler Schulen und einiger Dorfinitiativen ein. In Gesprächen und Vorträgen vor Ort lernten die Delegationsmitglieder die Bedeutung des Ökosystems Mangrovensumpf sowie Ursachen und Folgen des Rückgangs kennen.

 

Ein weiteres Highlight der Reise war eine Befragung der Schüler unserer Partnerschule zu Einstellungen und Zukunftswünschen. Gemeinsam mit Schülern der Partnerschule wurde die Befragung ausgewertet und mit Ergebnissen einer identischen Befragung am OSZ in Strausberg verglichen.

Über die Ergebnisse gab es zahlreiche Diskussionen, z.B. zu den Themen Armut, Bildung, Heirat.

 

 

5. Delegationsreise 2006

 

Im Jahr 2006 wurde der Themenschwerpunkt Umwelt aufgenommen. In der Zeit in Bignona gabe es einen Umweltwettbewerb mit Schülern der Partnerschule sowie allen anderen ortsansässigen Schulen. Schüler und Lehrer des OSZ hospitierten im Untericht der Partnerschule und gestalteten auch eingige Stunden mit mitgebrachten Experimenten.

Auf einem großen Fest wurden nicht nur die Gewinner des Umweltwettbewerbs gekürt sondern auch gemeinsam einstudierte Theaterstücke aufgeführt.

 

3. Delegationsreise 2004

 

2004 startete zum zweiten mal eine deutsche Reisegruppe nach Bignona. Wieder gab es tolle Ausflüge in die Region mit neuen Freunden. Das große Projekt der Delegation: Bau eines Rondels rund um den größten Baum des Schulhofs. Ganz fertig ist es nicht geworden, obwohl die Schüler hart arbeiteten. Durch das Engagement am C.E.M. konnte das Rondel aber wenig später eingeweiht werden. Es hat Platz für über 200 Personen und bietet Schatten für Pausen, Versammlungen und einige Unterrichtsstunden.

 

1. Delegationsreise 2002

 

Wir fahren wirklich! Nach sechs Monaten Vorbereitung und Ungewissheit, ob wir eine Förderung bekommen hat es tatsächlich geklappt. Den sechs Schülern und zwei Lehrern stand eine aufregende Reise bevor. Trotz sehr guter Vorbereitung war es eine Reise ins Ungewisse. wie lebt man in Bignona, wie werden wir empfangen...? 

Es war großartig! Bereits in Dakar wurden wir herzlichst von ehemaligen Schülern unserer jetzigen Partnerschule empfangen. Auf dem Weg nach Bignona durchquerten wir Landschaften, die wir bisher nur aus dem Fernsehen kannten. Trotz sechstündiger Verspätung wurden wir in Bignona von der ganzen Schule und einem Blasorchester empfangen.

In unserer Zeit in Bignona lernten wir viele neue Freunde kennen, arbeiteten gemeinsam an drei neuen Gebäuden für die Schule und bereisten die umliegende Gegend. Am Ende stand fest: "Nächstes Jahr kommt ihr zu uns!"